Gretchenfrage
Man muss schon Großunternehmer mit ca. 2000 Mitarbeitern sein, Hermann Butting heißen und in mehreren großen Zeitungen das Grundgesetz ganzseitig abdrucken lassen, um im Deutschlandradio Aufmerksamkeit dafür zu gewinnen, dass in unserem Land etwas grundlegend aus dem Ruder gelaufen ist.
Unternehmer Hermann Butting macht sich Sorgen um unser Land! Er sieht unverhältnismäßige Grundrechtseinschränkungen und wendet sich gegen jedwede Impfpflicht! Er fordert die Verwaltungsgerichte auf, die Errungenschaft unserer Grundrechte angemessen zu verteidigen und zu bewahren! "Die Regierung muss ihre bisherige Corona-Strategie und ihre Kommunikations-Strategie überarbeiten.", fordert Butting in seinem Positionspapier.
Zur besten Sendezeit (Morgens um 6:50 Uhr) fragt Moderator Stephan Karkowski misstrauisch nach den Beweggründen des Unternehmers und hält es mit der Gretchenfrage auch nur bis zu Minute 3:00 aus: "Um eines mal ganz klar zu machen: Sie sind kein Impfgegner, richtig?"
Herrmann Butting beteuert artig seine eigene Impfbereitschaft und lobt die hohe Impfquote im eigenen Unternehmen. Nach dieser "Gesinnungsprüfung" hat sich Herr Butting für das weitere Gespräch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk qualifiziert. So hat er die seltene Gelegenheit den Nöten von Ungeimpften im unkommentierten Urton eine Stimme zu geben. Er liest beispielhaft aus den zahlreichen Zuschriften nach seiner Anzeigenaktion vor: Wir hören von der Not einer ungeimpften Großmutter, die ihre geimpften Enkel nebenan nicht mehr sehen darf oder von der ungeimpften Schülerin, die sich durch die ständigen Tests in der Klasse vor ihren geimpften Mitschülern vorgeführt sieht!
Hermann Butting endet mit der ehrlichen Nachfrage an den Moderator: "Herr Karkowski, dass ist doch nicht das Deutschland was wir wollen!?" (6:13).
In einem späteren Interview mit dem Soziologen Steffen Mau zitiert Moderator Corvinius Frenzel die Reaktion der Deutschlandradio-Radakteurin Jenny Genzmer, mit ihrer ebenso unpassenden wie lapidaren Antwort zur großen Not der Ungeimpften:
"Ist doch eine ganz einfache Lösung: Lasst Euch impfen!" (3:09)
Ernsthaft Frau Genzmer? Ist das ihre Antwort auf die Not von Millionen ungeimpften Menschen, die ihre Jobs verlieren oder ihre Selbstständigkeit aufgeben müssen? Welch empathiefreie Arroganz und maßlose Selbstüberschätzung des eigenen Standpunktes!
Während selbst Impffanatiker Karl Lauterbach am 18.01. auf Twitter klar stellt, dass eine dritte oder vierte Impfung für Omichron keinen Nutzen hat, bleibt der pseudolinke Bekenntniskreis im Impfwahn und geriert sich despektierlich gegenüber jedem, der Zweifel anmeldet an der offensichtlich gescheiterten Impfstrategie!
Aber es werden mehr, die sich das nicht weiter gefallen lassen! Die evidenzfreien Entscheidungen und die daraus folgende Drangsalierung der Bevölkerung zu wiederholten Impfspritzen in immer kürzeren Abständen wird ein Ende finden! Daran wird auch die offensichtlich zweckmäßige Verkürzung von Genesenen- und Impfstatus nichts ändern!