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Es werden Posts vom Januar, 2022 angezeigt.

Der Impfclown hat ein Stein im Schuh

"Sachsen hat jetzt einen Impf-Clown" , titelt die Bildzeitung am 23.01.2022 und vergisst dabei, dass unser Land inzwischen voller Impfclowns ist, die allerdings unkostümiert in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik ihr Unwesen treiben.  Gegen Impfzwang und Coronamaßnahmen gehen in ganz Deutschland tausende Menschen regelmäßig auf die Straße . Sie sind der Stein im Schuh in der "schönen neuen Welt" der selbsternannten Gesundheitsapostel, die mit medizinischen Halbwissen im Experimentiermodus alle gesellschaftlichen Funktionsbereiche malträtieren. Das Establishment übt sich im Kleinreden der anwachsenden Proteste und begegnet dem Volkszorn mit onkelhaft vorgetragenen Plattitüden und hier und da auch mit dem Polizeischlagstock. Neukanzler Scholz sieht keinen Anlass für eine Kurskorrektur . Die planmäßige Demontage des angeschlagenen Gesundheitssystems in Deutschland ist so wohl nur ein erster Meilenstein der neuen Ampel-Regierung.  Immerhin ein Gesundheitsamt in Deu...

Gretchenfrage

Man muss schon Großunternehmer mit ca. 2000 Mitarbeitern sein, Hermann Butting heißen und in mehreren großen Zeitungen das Grundgesetz ganzseitig abdrucken  lassen, um im Deutschlandradio Aufmerksamkeit dafür zu gewinnen, dass in unserem Land etwas grundlegend aus dem Ruder gelaufen ist.   Unternehmer Hermann Butting macht sich Sorgen um unser Land! Er sieht unverhältnismäßige Grundrechtseinschränkungen und wendet sich gegen jedwede Impfpflicht! Er fordert die  Verwaltungsgerichte auf, die Errungenschaft unserer Grundrechte angemessen zu verteidigen und zu bewahren! "Die Regierung muss ihre bisherige Corona-Strategie und ihre Kommunikations-Strategie überarbeiten.", fordert Butting in seinem Positionspapier .  Zur besten Sendezeit (Morgens um 6:50 Uhr) fragt Moderator Stephan Karkowski misstrauisch nach den Beweggründen des Unternehmers und hält es mit der Gretchenfrage auch nur bis zu Minute 3:00 aus: "Um eines mal ganz klar zu machen: Sie sind kein Impf...

Realitätsverlust

Nach der Beschlussfassung der Ministerpräsidentenkonferenz vom 07.01.2022 halten Bundeskanzler Scholz und die Länderchefs "eine allgemeine Impfpflicht für nötig" (Vergl. Punkt 10), um eine noch höhere Impfquote zu erreichen. Sie wünschen sich für das ganze Land so hohe Impfquoten wie in Bremen, wo ca. 88 % der Bevölkerung (Stand 10.01.) mindestens einmal geimpft sind. Zugleich gibt es hier mit einem aktuellen Wert über  1000 , die  bundesweit  höchste 7-Tage-Inzidenz , was die bisherige Impfstrategie deutlich in Frage stellt.  Bei der Bilanzierung in der Ministerpräsidentenkonferenz spielt diese Tatsache aber keine Rolle. Unbekümmert stellt man fest: "Die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen wirken".  Die Impfung der 5- bis 11-jährigen ist dabei ein ganz besonderes Anliegen. Am 06.01. begibt sich die sächsische Sozialministerin Frau Köpping höchstpersönlich in die Gellertstadt Hainichen , um sich hier ein Bild vom Impffortschritt der Kinder zu machen. ...

Lindner will Bevölkerung schnell durchimpfen

Noch am 06.09.2021 sagt  Christian Lindner im ZDF-Interview : "Eine Impfpflicht wäre nicht verhältnismäßig" und positionierte die Freiheitlich Demokratische Partei (FDP) vor der Bundestagswahl mit guten Argumenten gegen eine Impfpflicht.  Kaum 4 Monate später träumt er als nunmehr bundesdeutscher Finanzminister davon, die gesamte Bevölkerung Deutschlands innerhalb von einem Monat durchzuimpfen .   Ganz euphorisiert ist er von seiner Phantasie, eine Infrastruktur aufzubauen, mit der man schneller impfen kann, als das Virus mutieren und sich ausbreiten kann. In deutscher Gründlichkeit bedenkt er den "Zugriff auf entsprechend viel Impfstoff", blendet aber vollkommen aus, dass es fürs Durchimpfen Deutschlands an Impfwilligen fehlt.  Dass sich ein großer Teil der Bevölkerung gegen eine Impfung entschieden hat, scheint sich noch nicht bis ins Finanzministerium herum gesprochenen zu haben. Aber gut, Gesundheitsthemen gehören ja auch nicht zur Kernkompetenz des Finanzmi...