Zwangsimpfungen in Deutschland

Lauterbach stehe in direktem Kontakt mit den Impfstoffherstellern, sagt er bedeutungsvoll, im bundesdeutschen Kampagnenfernsehen am 09.12.2021! Das zweifelt niemand an, denn richtig wäre eigentlich zu sagen: die deutsche Politik wurde erfolgreich von Pharma-Tech & Co. gekapert; ein trojanisches Pferd braucht es seit Lauterbach jedenfalls nun nicht mehr!

Ehemals meinungsbildende Politsendungen verkommen zum seichten Impfpropaganda-Klamauk, für das der immerwährend twitternde Gesundheitsminister mit dem größten Selbstverständnis 3 mal die Woche Zeit findet. Hier werden die Vorteile der dritten, vierten und fünften, selbstverständlich alternativlosen Boosterimpfungen von ihm in gewohnt harmlos, schnottriger Tonlage dargestellt; was nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass der "Fürsorgestaat" die gepriesene Injektion  auch mit Gewalt und unter Androhung martialischer Strafen dem Volkskörper zuführen will. Mangels medizinischer Fachkräfte sollen selbst Tierärzte in den Ehrenstand der Menschen-Impfenden erhoben werden; man darf sich glücklich schätzen, dass Fleischer, trotz ihrer guten anatomischen Kenntnisse, noch hinter der Wursttheke verbleiben dürfen.

Und die ungeimpften 5-12-jährigen müssen nun auch ihren Beitrag zur Volksgesundheit leisten; die neue Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger (FDP) gibt zögernden Eltern zu Bedenken, dass der "kleine Piks" auch einen reibungslosen Schulbetrieb absichern helfen kann. Bei dieser Mission sollte man sich dann wohl nicht zu lange mit individuellen gesundheitlichen Abwägungen für seine eigenen Kinder aufhalten.  

Stellvertretend für alle Ungeimpften wird  am Sonntag, den 12.12. ein öffentliches Schuldbekenntnis vom Staatsfernsehen inszeniert: Fußballspieler Kimmich bekennt sich schuldig in allen Punkten. Reumütig erkennt er vor laufender Kamera an, dass er den fürsorglichen Bemühungen des Staates in der Pandemie nicht genügend Vertrauen entgegen gebracht hat. Er bereut solange ein Ungeimpfter geblieben zu sein. Der Fall Kimmich ist medial damit vollständig ausgeschlachtet; von den Mediengeiern ausgeweidet bleibt er wohl mindestens verwundet zurück und darf nun hoffentlich wieder das werden, was er eigentlich ist: ein talentierter, ambitionierter und erfolgreicher Fußballspieler!       

Neubundeskanzler Scholz sieht derweil für die Umsetzung der von ihm angestrengten und inzwischen beschlossenen Impfpflicht keine roten Linien mehr: Nun hätten ja alle ausreichend Zeit sich bis März 22 mit den neuen Maßstäben auseinanderzusetzen. 

Warum sollten Sie? Impfzwang heißt doch, der Staat verpasst Dir eine Spritze, egal, was Du davon hältst. Die Mehrheit der gewählten Volksvertreter im Bundestag sehen darin jedenfalls in Stil und Umsetzung den besten Weg für unsere freiheitlich, demokratischen Gesellschaftsordnung!  


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